Landestheater Tübingen

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Liebeslyrik

Spielzeit: 150 Minuten (Pausen: 1)

Ein Theaterstück von Stefan Rogge und Ensemble.

POESIE – LIEBE – GEFÜHL.

Die Bandbreite künstlerischer und insbesonders literarischer Ausdrucksformen für starke, emotionale Empfindungen ist enorm. Das Gedicht als zugespitzter, verdichteter Gefühlsausbruch beeindruckt dabei unmittelbar: verführend und betörend, manchmal auch schockierend und abstoßend – in jedem Fall intim, persönlich berührend.
Durch alle Epochen und in allen Kulturen haben sich die Dichter mit ihrer kreativen Energie und Leidenschaft diesem „Herz-Feuer“ verschrieben, und versucht, Worte, Reime und Klänge für das eigentlich Unsagbare zu finden.

CUT: Leistungsdruck in Arbeit und Schule, täglich zunehmende Informationsflut und Werbung, Stress und Hektik: Wo bleibt Platz für die Intensität von existentiellen Begegnungen? Und die Zeit, die eigenen Gefühle wahrzunehmen und denen des Gegenübers aufmerksam zu lauschen, sie gemeinsam auszukosten, sich überwältigen zu lassen, zu brennen? Und dabei Risiken einzugehen, gegen alle Vernunft und wider bessere Ratschläge.
Mit welchen künstlerischen und sprachlichen Mitteln lassen sich aktuelle Beziehungsproblematiken, kriselnde Ehen und unbeholfene Annäherungsversuche in den Kontext überschwänglicher, romantischer Gefühlsveräußerungen stellen?

Der Regisseur Stefan Rogge, der Musiker Andreas Debatin und der Bühnenbildner Malte Lübben haben in der Spielzeit 2008/2009 für das LTT eine ganz eigenwillige Version von Büchners LEONCE UND LENA entwickelt. Nun widmen sie sich dem Thema Poesie und Lyrik und dem Versuch, der Empfindung Wort, Klang und Stimme zu geben.

Vorstellungen

Premiere:
04. Dezember 2009

Es wirken mit:

Dramaturgie:
Christiane Neudeck

Schauspieler:
Raffaele Bonazza, Hildegard Maier, Nadia Migdal, Julienne Pfeil, Karlheinz Schmitt, Gotthard Sinn, Andreas Debatin, Stefan Kraft

Soufflage:
Bernhard Klasing

Musikalische Leitung:
Andreas Debatin

Bühne:
Malte Lübben

Inspizienz:
Ermis Zilelidis

Regieassistenz:
Stefan Kraft

Inszenierung:
Stefan Rogge


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