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Klamms Krieg
ab 10 Jahren
Das Szenario: Klamm, Deutschlehrer, steht vor seiner Klasse und verteidigt sich. Im Abi-Jahrgang, eine Stufe drüber, hat sich ein Schüler das Leben genommen. Die Klasse hat Klamm darauf den Krieg erklärt, gibt ihm, dem Lehrer die Schuld. Weil er sich geweigert hat, seinem Schüler den einen rettenden Punkt in Deutsch zu geben. Klamm rechtfertigt seine Entscheidung, nimmt den Kampf auf, gegen die Klasse, die Kollegen, die Schule, dem ganzen Schulsystem und verrennt sich, einem Michael Kohlhaas gleich, im Kampf gegen Gleichgültigkeit und Schlendrian. "Schule ist Zwang", sagt Klamm, "und Lehrer wie Schüler verdanken diesem Zwang ihre gemeinsame Existenz". Doch dieser Zwang wendet sich mehr und mehr gegen den, der diese Prinzipien zu verteidigen sucht. Klamm wird in seinem Krieg um Prinzipientreue und Gerechtigkeit zu einer tragische, fast dämonische Figur.
KLAMMS KRIEG ist eine schonungslose Auseinandersetzung mit dem deutschen Schulsystem, das seinerseits Fragen spiegelt, die außerhalb der Bildungsinstitution im Raum stehen: Was hat heute noch einen Wert? Wofür lohnt es sich zu kämpfen? Und was passiert, wenn man diesen Kampf um Werte ernsthaft aufnimmt?
Klamms Krieg, von Schauspieler Udo Rau mitgebracht aus Osnabrück, spielt in einem Klassenzimmer, und deshalb spielen wir es dort. Lehrerinnen und Lehrer, die an einer Aufführung in ihrer Klasse, ihrem Kurs interessiert sind, können sich wenden an Volker Schubert, Tel: 07071.1592.18
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