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Fritz - A German Hero
ab 14 JahrenSpielzeit: 105 Minuten

250 Jahre Schiller
"Als sie jung waren, die – Klassiker, da waren sie doch keine Klassiker. Da waren sie jung." (Peter-Paul Zahl)
Weil es Herzog Carl-Eugen von Württemberg so will, wird der 14-jährigen Friedrich Schiller Schüler der „militärischen Pflanzschule“ auf der Solitude. Selbst entscheiden darf er nichts mehr: Militärischer Drill bestimmt den Tagesablauf, Urlaub gibt es nicht, Besuch ist nicht gestattet, der Herzog bestraft jedes noch so kleine Vergehen und taucht manchmal sogar zur Kontrolle im Schlafsaal auf. Nicht einmal ihre Namen behalten die Schüler, sondern sie werden mit Nummern angesprochen. So wird aus Friedrich Schiller Eleve 447, der sich nicht oft genug wäscht und statt Jura oder Medizin zu studieren, lieber einer heimlichen Leidenschaft nachgeht: dem Dichten.
Das ist eigentlich, wie so vieles, verboten auf der Hohen Carlsschule. Aber Fritz hat Talent und mit der Kraft seiner Phantasie versucht er, seine Freiheit gegen die Übermacht des Herzogs zu verteidigen.
Als er mit 21 endlich die Militärakademie verlassen darf, hat er sein erstes Theaterstück schon im Gepäck: „Die Räuber“. Er schlägt sich als Regimentsarzt in Stuttgart durch, bis sein Stück in Mannheim uraufgeführt wird: ein überwältigender Erfolg! Aber Schiller darf nicht daran teilhaben, sein Herzog hat es ihm verboten. Daher reift der Plan zur Flucht ...
In einer Collage aus biographischen Elementen, Ausschnitten aus Schillers Theaterstücken, Spielszenen und Musik erzählt Peter-Paul Zahl in FRITZ - A GERMAN HERO "auf herrlich respektlose Weise vom Leben eines jungen Genies, von den Jugendjahren Fritz Schillers".
Vorstellungen
Premiere:
09. Oktober 2009
Autor
Es wirken mit:
Inszenierung:
Michael Miensopust
Musikalische Leitung:
Heiner Kondschak
Bühne:
Cornelia Brey
Dramaturgie:
Susanne Schmitt
Regieassistenz:
Felix Schmidt
Schauspieler:
Christian Dähn, Magdalena Flade, Rupert Hausner, Marion Maucher, Christian Beppo Peters, Claudio Schulz-Keune, Mitglieder des tjc
Pädagogik:
Tobias Ballnus, Uschi Berberich
Kostüme:
Tobias Ballnus, Ulrike Tilke
Fechtchoreographie:
Annette Bauer
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