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Ein Sommernachtstraum
Spielzeit: 170 Minuten (Pausen: 1)
Klassische Komödie mit Musik
"Verliebten und Verrückten kocht das Hirn
Die Phantasie treibt Blüten, fabuliert
Mehr als ein klarer Kopf verstehen kann ..."
Shakespeares fantasiereichste und gleichzeitig aufregendste Komödie - ein Traumspiel um herzzerreißende Liebeswirren vierer junger Menschen, ein Kabinettstück über unfreiwillig komische Handwerker bei der Probe eines ernsten Theaterstücks und ein Märchen von einem folgenreichen königlichen Ehestreit unter Elfen - verstrickt uns in die Verrücktheit einer Mittsommernacht in einem Wald bei Athen: Schuld an allem sind ein paar winzige Tropfen vom Nektar einer seltenen Blume. Der Elf Puck ist unterwegs mit diesem Zaubersaft, der, einem Schlafenden ins Auge geträufelt, selbigen unsterblich verliebt macht in das erste Wesen, das ihm beim Aufwachen begegnet. Und weil Puck das Chaos liebt und in dieser Nacht der Wald voller Menschen und Zauberwesen ist, kann er der Versuchung nicht widerstehen: Frech benetzt er hier und da ein schlafendes Auge - und pfeilschnell stürzen sich die Erwachenden in hemmungslosem Wahn auf das nächstbeste Objekt ihrer plötzlichen Begierde. Wo man eben noch jemandem in Liebe zugetan war, liebt man mit einem Mal und wie von Zauberhand einen andern; wen man womöglich vorher hasste, den liebt man plötzlich. Und keiner weiß so recht, wie ihm geschieht im Strudel der gleichermaßen beängstigenden wie lustvoll-verführerischen, nächtlichen Geschehnisse, von denen am nächsten Morgen, bei helllichtem Tag, nur noch die vage Erinnerung an ein faszinierendes Traumgespinst bleibt.
Romantik, Witz und Poesie, Rausch und Entgrenzung, Märchenspuk, Rüpelposse und Liebesdrama - Shakespeare zieht in seinem SOMMERNACHTSTRAUM alle Register, um die Nacht- und Schattenseiten des allgemeinen Liebestaumels zu erhellen. Die Inszenierung des LTT wird dieses Feuerwerk szenisch und vor allen Dingen auch musikalisch zünden.
Vorstellungen
Premiere:
25. September 2009
Autor
Es wirken mit:
Kostüme:
Mascha Schubert
Schauspieler:
Raffaele Bonazza, Britta Hübel, Patrick Schnicke
Video:
Christian Haardt
Inszenierung:
Simone Sterr
Regieassistenz:
Marion Schneider
Inspizienz:
Ermis Zilelidis
Dramaturgie:
Ralf Siebelt, Inge Zeppenfeld
Bühne:
Marion Eiselé
Musikalische Leitung:
Jojo Büld
Soufflage:
Bernhard Klasing
Kontakt
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