Landestheater Tübingen

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Friedrich Hölderlin

Der Tod des Empedokles


Fragmente eines Trauerspiels

Ein Projekt

"Und oben weilt das Licht, der Aether stillt den Geist und das geheime Verlangen. Hier wohnen wir ruhig."

In seinem "Hyperion" verweist [a]Friedrich Hölderlin[/a] auf die Gestalt des antiken sizilianischen Staatsmannes, Rhetorikers und Politikers Empedokles: "Sage mir, wo ist noch eine Zuflucht? - Gestern war ich auf dem Aetna droben. Da fiel der große Sicilianer mir ein, der einst des Stundenzählens satt, vertraut mit der Seele der Welt, in seiner kühnen Lebenslust sich da hinab warf in die herrlichen Flammen ?".

Aber erst 1826 - Hölderlin lebte bereits über zwanzig Jahre in hellem Wahn isoliert im Tübinger Hölderlinturm - wurde man in seiner ersten Gedichtausgabe auf einen bis dato völlig unbekannten Text aufmerksam, zusammengesetzt aus mehrerlei Fragmenten, die heute als drei unterschiedliche dramatische Entwurfskomplexe ediert sind: [s]Der Tod des Empedokles. FRAGMENTE EINES TRAUERSPIELS[/s] handelt vom Tod des Philosophen, Rhetorikers und Politikers Empedokles, einem Tod, den er selbst nicht als Untergang und Abschied vom Leben sieht, sondern als Übergang zur Erneuerung. Sein Freitod soll Versöhnung sein. Seinen Schüler und Freund Pausanius weist er zurück,
als der versucht, ihn ins Leben zurückzuholen. Empedokles schreitet unaufhaltsam voran.

Vorstellungen

Premiere:
03. März 2007

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